Apport. Brief an einen Freund

Nach Erzählung von V. Janovskiy


Hallo mein alter Freund! Endlich kann ich dir wieder einmal schreiben. Momentan faulenze ich zu Hause im Krankenstand, habe genug freie Zeit und keine Möglichkeit etwas anderes außer nachdenken und schreiben zu tun. Meine Frau Marina lässt dich auch herzlich grüßen. Sie ist übrigens auch im Krankenstand. Willst du wissen, wie wir zu diesem Zustand gekommen sind? Nichts tragisches: keine Epidemie, kein Autounfall, nur ein junger Hund. Ich nehme an, du erinnerst dich noch daran, dass wir einen Welpen vom Schäferhund Namens Schirkan in unsere Familie aufgenommen haben. Inzwischen ist aus einem kuscheligen Knollen ein stattlicher fast erwachsener Hund geworden. Dass er eine ordentliche Ausbildung braucht stand nicht zur Diskussion, und wir trauten uns zu diese Aufgabe selbst zu bewältigen. Einschlägige Erfahrungen hatten wir nicht, aber desto mehr Enthusiasmus und einen unerschütterlichen Glauben an unsere eigenen Kräfte. Bücher, Kurse, Internet - alles war sorgfältig durchgesiebt, aussortiert und studiert. Bald wussten wir in der Theorie alles. Aber alle diese Kenntnisse in der Praxis umzusetzen war wesentlich komplizierter. Nichtsdestotrotz konnten wir Schirkan die Grundbefehle: Sitz, Platz, Fuß ziemlich schnell beibringen. Aber der Befehl Apport erwies sich als unüberwindbare Hürde für uns. Schirkan betrachtete das geworfene Stöckchen nur als Spielzeug und behandelte es entsprechend: schleuderte es in die Luft, fing es wieder auf, knabberte an ihm, versuchte es einzugraben, mit einem Wort unternahm er mit dem Stöckchen alles Mögliche nur nicht es zurückzubringen.
„So kann es doch nicht weitergehen“, sagte einmal Marina resigniert, als sie nach dem abendlichen Training mit Schirkan nach Hause kam.
„Es geht mir schon langsam auf den Wecker, dass ich dem Schirkan das „Apport“ bis jetzt nicht beibringen kann!“
Marina machte es sich auf der Couch bequem und Schirkan legt sich mit einer schuldigen Mine sofort zu ihren Füßen, als ob er verstand, dass wir über ihn reden.
„Mensch, ärgere dich nicht!““, versuchte ich sie zu trösten.
„Lass uns das Rad nicht neu erfinden, wenden wir uns lieber an einen Profi. Mir wurde vor kurzem ein Supertrainer empfohlen. Man sagt ihm nach, dass er ein unübertroffener Experte auf diesem Gebiet ist. Und seine Telefonnummer habe ich auch schon.“
„Na gut“, stimmte unerwartet ohne Widerstand Marina mir zu, „dann machen wir es so.“ Ich rief den Trainer an und vereinbarte unser Treffen.
Pünktlich zur festgelegten Zeit standen wir alle zusammen, ich, meine Frau und der freudig aufgeregte Schirkan auf einen Trainingsplatz, der sich als ein ramponierter ehemaliger Volleyballplatz entpuppte. Er war schon teilweise demoliert, aber noch immer mit einem Drahtnetz umzäunt und hatte sogar eine kleine Zuschauertribüne. Irgendwann in der Vergangenheit bedeckten Gummifliesen den ganzen Boden. Jetzt waren sie nur spärlich präsent. Interessant: wem dieser alte Gummi nützlich sein könnte. Wahrscheinlich pflastert jemand damit die Wege zwischen den Gemüsebeeten im eigenen Garten.
Endlich erscheint auch unser Trainer. Sein Gesicht spiegelt die Überheblichkeit des Profis und die geübte Nachsicht mit den nächsten Dilettanten. „Was für ein Mister Besserwisser“, dachte ich enttäuscht. Den cleversten Hundetrainer stellte ich mir irgendwie anders vor. „Was solls. OK, vielleicht ist er nicht so schlecht unser BW (Besserwisser).“
„Hallihallo, Du bist aber ein hübscher Kerl!“, Begrüßte BW übertrieben süß Schirkan und versuchte ihn zu streicheln. Wahrscheinlich wollte er damit uns imponieren. Schirkan gefiel aber die Hätschelei von einem völlig fremden Mann, der noch dazu viel zu nah an seinen Leuten herangetreten war absolut nicht. Ohne zu zögern, ohne zu knurren griff er lautlos und blitzschnell an, während Marina noch die Höflichkeit in Person unseren Trainer hingerissen anstarrte. Im Bruchteil der Sekunde war des Trainers Bein im Maul vom Schirkan. Die Hölle brach los! Knurren! Jammern! schreien! Chaos pur. Irgendwann ist uns doch gelungen Schirkan weg vom Mister BW zu ziehen. Mit Mühe und Not brachten wir den Verletzten zu einer noch vorhandenen Bank auf der Tribüne. Ich holte die Notapotheke aus seinem Auto.
„Entschuldigen Sie bitte“, jammerte Marina, während sie das Bein unseres Trainers bandagierte. „Ich weiß nicht, was bloß in ihn gefahren ist. Normalerweise greift Schirkan nie sofort an.“
„Macht nichts“, der schockierte Mister BW versuchte zu lächeln, obwohl seine Ausstrahlung und Tatfreude bemerkbar nachgelassen hatten. „Das ist mein Job“, fügte er philosophisch zu und bemühte sich die Schmerzgrimasse zu unterdrücken.
„Hatten sie ihn eigentlich schon scharf abgerichtet?“
„Nein!“, wies Marina entschieden alle Beschuldigungen zurück“.
Darauf sagte Mister BW belehrend und wichtigtuend: „Machen sie das bloß nie, ihr Hund ist schon von Natur aus genug scharf.“
Ich stand in einiger Entfernung, hielt den wütenden Schirkan fern und grübelte über die Folgen von so einem unglücklich angefangenen Training. „Das Schlimmste, was passieren könnte, ist eigentlich schon passiert und noch etwas Ärgerlicheres war unvorstellbar. weiter kann es nur besser gehen.“ Ich begann mich langsam zu entspannen, dabei beruhigte sich auch Schirkan. Wie war ich naiv!
Die erste Hilfe war endlich geleistet. Unser Trainer kam hinkend in die Mitte des teilweise gummierten Platzes und rief uns zu sich. Wir traten zu ihm heran. Schirkan sah ihn noch streng an, aber er konnte ihn schon in unserer Nähe dulden.
„Erstens: Ich trainiere nicht die Hunde, sondern ich lehre die Besitzer“, sagte unser Trainer in dem gleichen belehrenden Ton.“ Nur Sie selbst und niemand anderer muss und kann ihren Hund steuern.“ Mister BW blickte vorsichtig zu Schirkan. Dieser durchbohrte ihn mit seinen schwarzen, noch immer wütenden Augen.
„Zweitens: Hören Sie nie auf Leute, die sagen, dass man die Hunde nicht schlagen darf.“ Wir tauschten mit Marina erstaunt die Blicke.
Mister BW wartend auf unsere Proteste und machte eine Pause. Wir waren aber sprachlos. Er setzte fort: „Was versteht man unten schlagen?“ „Jeder hat eine eigene Meinung. Für mich ist schlagen, wenn Sie den Hund unbegründet bestrafen. Wenn aber ein Grund vorhanden ist, dann muss man ihn unbedingt bestrafen.“ Er blickte wieder auf Schirkan. Aber unser Hund zeigte plötzlich absolut kein Interesse mehr an dem Trainer. Er verschlang mit den Augen nicht den verhassten Mann, sondern einen Apportierstock, der in seinen Händen auftauchte. Schirkan ist einfach besessen vom Stöckchen spielen.
„Marina, bringen Sie den Hund in die Stellung Fuß.“ Die Stimme vom Mister BW ist bemerkbar ruhiger geworden. Er registrierte schon, dass der Hund keine Bedrohung mehr führ ihn darstellt.
„Und Sie, reichte er mir den Stock, werden den Apportierstock werfen.“ Schirkan, der diese Szene mit verfolgte, war sofort begeistert und vergaß alles: den Trainer, den ramponierten Platz und sogar Marina. Sein ganzes Interesse galt nur dem Stock. Er renkte sich den Hals aus, drehte den Kopf hin und her und versuchte an Marina vorbei etwas auszuspähen. Seine Augen, die vor Ungeduld und Erregung fiberhaft glänzten, flehten: „Ich bin schon bereit!“ „Auf was wartest du noch? Los, schnell, lass uns endlich spielen!“
„Zweck der Übung: Die Bildung eines bedingten Reflexes für das apportieren eines Gegenstandes, in unserem Fall eines Stockes“, Mister BW erholte sich mittlerweile völlig vom Schreck und seine Lehrhaftigkeit stieg in Unermessliche. Fast militärisch setzte er fort: „Methode: Zuckerbrot und Peitsche.“ „Aufgabe: Zuerst bringen wir Schirkan bei, nur auf Kommando nach dem Stock zu laufen. Er muss sich daran gewöhnen. Vorgangsweise: Marina, Sie halten die Leine ganz locker. Schön, dass die Leine so lange ist. Wenn ihr Mann den Stock wirft, machen Sie nichts, halten Sie nur die Leine fest. Der Hund wird sich nach dem Stock werfen, zuerst wird die Leine sich in die ganze Länge ausstrecken, und dann bekommt der Hund abrupt einen Leinenruck. In diesem Moment rufen Sie laut und autoritär „Nein!“ und holen ihn zurück. So werden wir es wiederholen bis er versteht, dass das Laufen ohne Befehl nur Unannehmlichkeiten bringt.“ Mister BW musterte uns: „Haben Sie Fragen?“ „Nein“, wir hatten keine Fragen. „Dann an die Arbeit!“
Marina gab ein Zeichen – Bereit. Mit einem kräftigen Schwung warf ich den Stock zum Rand des Platzes. Schirkan, der nur auf diesen Augenblick wartete, schoss mit allen ihm zur Verfügung stehenden Kräften vorwärts. Mensch, hast du irgendwann gesehen, wie ein Schäferhund läuft? Ein herrliches Bild! Rasend hetzt er über den Boden, die Ohren auf den Kopf angelegt, stoßt sich mit den Pfoten mit einer gewaltigen Kraft ab und erreicht praktisch in Sekundenschnelle eine sehr hohe Geschwindigkeit. Sie ist natürlich nicht so groß wie bei den Windhunden, aber eine solche Geschwindigkeit zu erreichen beim Gewicht von 60 – 70 kg ist einfach unglaublich. Es scheint, dass jeder einzelne Muskel in diesem vollkommenen Körper beim Lauf beteiligt ist. Faszinierend. kaum hatte ich das gedacht, als plötzlich mit einem verzweifelten „O-o-o!“ flog meine Frau die Leine fest umklammernd Schirkan nach. Wie ein Abfangjäger im Tiefflug düste sie über den Platz. Wir erstarrten. Die Kinnladen klappten synchron herunter. Entsetzlich! In Erwartung einer katastrophalen Bruchlandung schloss ich unwillkürlich die Augen zu. Zum Glück war Marinas Schutzengel an diesem Tag nicht ganz abwesend und sie landete relativ sanft auf dem Gummi. Wie vorsorglich war unser Trainer und wählte für die Übungen genau diesen Ort aus. Marina lag am Boden und kam langsam zu sich. Schirkan brachte ihr das erste Mal in seinem Leben das Stöckchen zurück und versuchte sich jetzt einzuschmeicheln und sie am Gesicht zu lecken. Er sprang herum und forderte mit lautem Bellen auf weiter zu spielen. Ich rannte zu ihnen. Hinter mir humpelte so schnell, wie ihm sein gebissenes Bein erlaubte, unser Mister BW. Marina war nicht so viel vom Sturz als wie vom Leinenruck verletzt worden. Ihr linker Arm hing kraftlos runter. Durch den Schmerz konnte sie den Arm nicht mehr halten und ich bastelte ihr eine Armschlinge aus meinem Gürtel. Wir setzten uns zusammen, erholten uns ein wenig und unsere ganze verletzte Gruppe entschied, dass Training fortzusetzen.
Jetzt musste ich mit Schirkan stehen und Marina mit dem unverletzten Arm den Stock werfen. Ich gab ein Zeichen: „Bereit“, Marina schwang den Stock und… Nächste an was ich erinnere: Jemand versucht mich von den schwarzen Gummiplatten zu heben. Mein Schädel dröhnte, mein Nacken schmerzte. Wie durch einen Nebel sah ich Marina vor mir mit Verbänden und einer Notfallapotheke. Ein zufriedener Schirkan spielt mit dem Stock in der Nähe als ob nichts gewesen wäre. Auf der Tribüne bemerkte ich auch mehrere einsame Zuschauer. Was war hier los? Ich war absolut irritiert und verstand überhaupt nichts mehr, aber wurde sehr bald bemitleidend aufgeklärt. Der Apportierstock riss sich zufällig von Marinas Hand los und traf mich im Nacken.
Du brauchst dir keine Sorgen machen mein Freund,. Es ist nicht so schlimm wie es klingt. Es wird auch einmal verheilen, nur der Kopfverband, den ich bis jetzt trage, ist lästig.
Unser kleiner Trupp legte eine kurze Erholungspause ein, um Wunden zu lecken. Danach waren wir fest entschlossen weiter zu trainieren, umso mehr, dass auf der Tribüne neue Zuschauer erschienen. Ich stellte mich schon fast wie ein Zirkusartist vor. Mister BW begann sich aber von uns ein bisschen fern zu halten, stand in einem sicheren Abstand und rief von dort seine Befehle aus. Ich wollte ihm dieses Vergnügen nicht gewähren. Und noch weniger wollte ich, dass Marina wieder den Stock wirft. Ich bezwang meinen noch anhaltenden Schwindel und rief ihm zu: „ Lassen Sie mich mit dem Hund arbeiten und Sie werfen den Stock.“
In meinem Kopf summte es noch heftig und ich verstand nicht, was er zurück murmelte. Sicherheitshalber ergänzte ich: „Haben Sie nichts dagegen?“
„Nein, nein“, sagte er zu mir humpelnd. „So wird es wahrscheinlich besser sein aber die Leine sollte vielleicht nicht so lang sein. Machen wir sie kürzer.“ Marina, stellen Sie sich hinter ihrem Mann links und nehmen sie einen Zweig oder eine Rute in die Hand. Wenn sich der Hund ohne Kommando losreißt, bestrafen Sie ihn mit einem Rutenschlag auf dem Kreuz.“ „Ist alles klar?“, fragte fast sanft unser Trainer. Marina hatte alles verstanden, nahm eine Rute in die Hand, und stellte sich in die richtige Position. Wir waren bereit. Mister BW holte mit dem Stock aus. Ich ging sofort in die Hocke. Sicher ist sicher. In gleichen Moment brannte ein Blitz durch meine linke Hand und ich ließ die Leine fallen. Kumpel, du kannst dir nicht vorstellen, was für ein höllischer Schmerz es war. Marina zielte auf Schirkan und erwischte mit der für die Bestrafung vorgesehenen Rute meine Hand. Es wäre besser, hätte sie meinen Schädel mit einem Pfahl eingeschlagen. Wahrscheinlich wäre es nicht so schmerzhaft. Ich bekam wieder einem Verband. Noch ein paar solcher Trainings und aus Marina wird eine gute Krankenschwester. Wir setzten uns wieder zur Erholung zusammen. Nur Schirkan spielte auf dem Platz weiter mit dem heiß geliebten Stöckchen. Er war wirklich glücklich. Die gewachsene Gruppe von Zuschauern war auch sehr zufrieden mit der Vorstellung. Allem Anschein nach haben wir schon einen eigenen Fanclub. Unsere Anhänger, wie es auch gehört, riefen uns gute Ratschläge zu, lachten und applaudierten sogar. Mein Freund, du wirst nicht glauben, aber wir haben beschlossen unser Training fortzusetzen. Plötzlich tauchte unsere Courage auf. Diesmal bereiteten wir alles sorgfältig vor. Ich band Schirkan an einen Zaun und prüfte ob dieser genug standhaft ist. Der Trainer und Marina traten zur Seite, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Ich nahm den Stock. Zur Sicherheit entfernte ich mich noch ein paar Schritte. Und…. Es ist nichts passiert. Absolut nichts! Der Stock fiel am Rand des Platzes. Schirkan blieb aber stehen und lief ihm nicht nach. Für ihn war es wahrscheinlich auch schon zu blöd, dass sein Frauchen und Herrchen immer wieder Verletzungen kriegten und er zeigte sein Mitleid mit uns. Die Tribüne explodierte vor Applaus. Unsere Zuschauer applaudierten im Stehen. Zu uns liefen eine glückliche Marina und ein humpelnder und erfreuter Trainer
„ Sehen Sie“, rief er aufgeregt, der Hund hat schon den richtigen Reflex!“
„Marina, machen Sie jetzt den Hund frei und geben Sie ihm den Befehl Apport“
Marina machte, wie ihr gesagt wurde. Die Tribüne hielt vor Erwartung den Atem an. Schirkan rannte zum Stock, schnappte ihn und lief total zufrieden zurück.
„Komm zu mir, mein guter Bub“, sagte Marina bewegt und streckte ihm ihre gesunde Hand entgegen. Schirkan begriff, dass er alles richtig machte, wie man es von ihm verlangte. Er spürte, dass alle: seine Besitzer und die Tribüne und sogar der böse Trainer mit ihm zufrieden und von ihm begeistert sind. In seiner freudigen Erregung wollte er sofort seine unendliche Liebe zu Marina zeigen und als Zeichen von Dankbarkeit ihr Gesicht ablecken. Er sprang auf und legte seine Pfoten auf ihre Brust. Marina könnte sein Gewicht nicht halten, macht ein Schritt zurück, stolperte über die schlecht liegenden Gummifliesen, fiel und verrenkte dabei sehr stark ihren Fuß. Wir verzichteten auf das Fortfahren des Trainings, obwohl die Tribüne klatschte und eine Zugabe forderte. Mister BW drückte uns vorsichtig die Hände und humpelte zu seinem Auto. Ich rief ihm nach: „Wann ist das nächste Training?“ Aber er hörte mich nicht mehr oder wollte nicht hören. Wir machten uns auch auf den Weg nach Hause. Und so gingen wir langsam entlang der leeren Straße: ich mit dem verbundenen Kopf und der verletzten Hand und neben mir eine humpelte Marina. Sie stützte sich auf einen gefundenen Ast anstatt einer Krücke und hütete ihren in der Schlinge liegenden Arm. Nur Schirkan lief gesund, freudig und glücklich um uns herum.